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Parteiischer Schiedsrichter

Wie bilden sich die Menschen in der Klimadebatte ihre Meinung? Das Videoteam der NZZ ging dieser Frage nach und es wandte sich auch an das Team, das diese Website betreibt. Als Gesprächspartner wählte es Martin Schlumpf aus: Der pensionierte Musikprofessor ist ein interessanter Fall, weil er sich vom Atomkritiker zum Klimaskeptiker gewandelt hat.

Martin Schlumpf konnte seine Sicht in aller Kürze darlegen. Aber dann schwenkte das Video zur Klimajugend. Und es gab deren Vertreterinnen in ihrem Alarmismus recht. Zu sehen ist es jetzt unter dem Titel "Die Klimawahl: Zwischen Fake und Fakt".

Auf Facebook brach denn auch die gewohnt unerspriessliche Diskussion aus: Es ging nur noch darum, die Skepsis – also die Grundlage aller Wissenschaft, die diesen Namen verdient – zu ersticken. An vorderster Front machte dabei die Social-Media-Redaktion der NZZ mit, zu der eine Journalistin direkt von einem Praktikum beim WWF stiess.

"Wir haben Menschen aus allen Polen der Debatte befragt", schrieb sie in der Debatte auf Facebook. "Dazu gehören (leider) auch die Skeptiker bzw. Leugner." Martin Schlumpf glaube nicht daran, dass sich der Klimawandel nur mit dem Einfluss des Menschen erklären lasse: "Das sieht die Wissenschaft anders und wir auch." Amen.