Warum wir diese Website führen

 

Es herrscht kein Klimanotstand. Das wollen wir – ein Team mit Ausbildungen und Erfahrungen in manchen Bereichen – mit dieser Website zeigen.

Hans Rentsch, 75, arbeitete als promovierter Ökonom (Dr.rer.pol.) in verschiedenen Funktionen in der Privatwirtschaft, später als Organisations- und Strategieberater für Firmen im In- und Ausland.  Ab 1999 war er Aktionär und geschäftsführender Verwaltungsrat, von 2003 bis 2008 VR-Präsident der 1998 gegründeten Zürcher Capital-Info.Net AG, Entwickler von Online-Handelssystemen. Parallel dazu leitete er von 2001 bis 2008 im Auftrag von Avenir Suisse mehrere Projekte und wirkte als Autor und Co-Autor von Publikationen zu den Schwerpunktthemen Wirtschaftswachstum und Institutionen, Unternehmenssteuern und Agrarpolitik. Danach betätigte er sich als freier Wirtschaftspublizist. 2017 erschien im Verlag NZZ Libro sein Buch Wieviel Markt verträgt die Schweiz?. Er ist Mitgründer des Think-Tanks Carnot-Cournot-Netzwerk:

"Wir stehen ein für individuelle Freiheit, offenen Wettbewerb, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und minimale Staatseingriffe. Wir engagieren uns dafür, dass kollektive Entscheidungen und politische Programme systematischen Wirkungsanalysen unterzogen werden."

Markus Schär, 63, studierte Geschichte, Germanistik und Sozialpsychologie und promovierte über Selbstmörder im Alten Zürich, also über die Verdüsterung des Gemüts der Zürcher seit der Reformation – das deutete er später als Folge der Kleinen Eiszeit, die im 16. Jahrhundert über Europa hereinbrach. Er arbeitete als Journalist für führende Schweizer Medien (Weltwoche, SonntagsZeitung, CASH, NZZ) und für den Think-Tank Avenir Suisse, als Executive MBA HSG vorwiegend zu Wirtschaft und Wirtschaftspolitik. Er vertiefte sich aber auch in die Klimaforschung und erkannte, dass die meisten seiner Kollegen eine Debatte darüber unterdrücken. Seither treibt ihn, auch auf Twitter, die Frage um:

"Was ist das für eine Wissenschaft, die keine kritischen Fragen zulässt – wie sie Grundlage jeder Wissenschaft sind? Und was sind das für Journalisten, die keine kritischen Fragen stellen – wie es die Aufgabe aller Journalisten ist?"

Martin Schlumpf, 72, pensionierter Musikprofessor und immer noch aktiver Komponist, lehrte seit 1978 an der Zürcher Hochschule der Künste Musiktheorie und Improvisation, ab 2008 leitete er ausserdem als Präsident die Hochschulversammlung. Er organisiert seine eigene Konzertreihe schlumpf+. Neben der Musik beschäftigte er sich immer auch mit politischen und wissenschaftlichen Themen. Im Zentrum seiner Forschungen stehen Klima- und vor allem Energiefragen; er publiziert denn auch als Autor beim Carnot-Cournot-Netzwerk. Seine heutigen Studien gehen von der Frage aus:

"Wie konnte sich Homo sapiens zu einer alles dominierenden Gattung entwickeln? Welches waren die entscheidenden Schlüsselstellen auf diesem Erfolgsweg? Wo stehen wir heute in dieser Entwicklung? Was bleibt noch zu tun?"

Heinz Schmid, 60, als Luftfrachtdisponent ausgebildet, studierte Agronomie an der ETH (Dipl. Ing. ETH) und absolvierte dort später ein Masterstudium in Management, Technology and Economics. Er leitete von 1992 bis 1999 als Geschäftsführer die International Seed Testing Association in Zürich, danach arbeitete er international als selbständiger Berater, unter anderem in Entwicklungsprojekten, und sammelte Erfahrung in Klimafragen als Projektleiter Klimafonds beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau FIBL in Frick und als Direktor von Climatop, dem Label für klimafreundliche Produkte. Seit 2012 wirkt er wieder als selbständiger Berater und macht als einer der Gründer beim Carnot-Cournot-Netzwerk mit. Gerade aufgrund seiner beruflichen Erfahrung meint er: 

"Ich bin überzeugt, dass wir Menschen uns unheimlich überschätzen, wenn wir denken, wir könnten auch nur ansatzweise das Wetter oder das Klima steuern."

Wir sind, zugegeben, alle alte weisse Männer, dafür haben wir schon manchen angekündigten Weltuntergang überlebt und sind vor allem völlig unabhängig: Wir führen diese Website aus persönlichem Interesse als Zeitgenossen und Bürger, ohne Aufträge und Zuwendungen von irgendwelchen Geldgebern. Wir lassen hier aber gerne auch andere, vor allem jüngere und weibliche Stimmen zu Wort kommen. Wenn Sie bei uns mitarbeiten wollen, melden Sie sich bitte hier: Kontakt.